Über Wennema

#wennematiefkommst

Wennema – einige von euch denken jetzt bestimmt, dass wir Radevormwalder mal wieder alle Vorurteile der mäßigen Schulbildung in NRW erfüllen und von daher unseren Wettbewerb nach einem Wort benennen, was es so gar nicht gibt. Aber wie bei so vielen Vorurteilen, ist dies auch hier nur die halbe Wahrheit. Wie schlau oder dumm wir sind mögen wir jetzt an dieser Stelle nicht selber beurteilen, aber das Wort „Wennema“ hat in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Einzug in das Standardvokabular auf der Leye gefeiert.

Begonnen hat alles mit einem Problem, was mit Sicherheit einige von euch schon mal so ähnlich erlebt haben. Auf einem ausgiebigen Überlandflug will man natürlich alle Möglichkeiten zum Verlängern des Fluges maximal ausreizen und wirklich erst mit der letzten Thermik und dem letzten Tageslicht im Heimatgefilde triumphal einschweben. Da nun die rheinische Industriethermik lediglich gute 25 km von unserem Platz entfernt ist, treibt es uns also öfters abends dort hin. Am Abend sind diese 25 km von Dormagen aus des Öfteren zu weit, sodass es uns öfter in die Landwirtschaft verschlug.

Über die Jahre hat sich hierbei ein Acker durch seine ganz besondere Eignung hervorgetan, sodass davon natürlich begeistert abends beim Bier berichtet wurde: „Wennema tief kommst, mussteda landen.“ Weitere Landungen und die Aufnahme des Flugplatzes ‚Rade Wennema‘ in die Flugplatzdatenbank der meisten Rader Piloten etablierte diesen Begriff zu einem festen Bestandteil unseres Wortschatzes.

Nun ist es also an der Zeit, euch den eigentlichen Star des Wettbewerbs vorzustellen:

Bei 51°12’02“N 007°19’02“E und in einer Höhe von 308 m MSLliegt er und ist wie ein guter Freund… Wenn man ihn nicht braucht freut er sich,aber wenn man ihn braucht ist er immer für einen da!